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Japandi – Wie du mit diesem Wohnstil die perfekte Balance in deinem Zuhause kreierst

Von Jana Möller
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Skandi-Chic meets Fernost! Das Aufeinandertreffen dieser beiden grundverschiedenen Wohnstile kann man ohne Übertreibung als Fusion des Jahres bezeichnen! Der angesagte Interior-Trend “Japandi” vereint Design und Ästhetik mit Wohnlichkeit. Rustikal aus dem Norden und Elegant aus Fernost: Es gibt auch Gemeinsamkeiten dieser beiden Richtungen: Natürlichkeit, Nachhaltigkeit und Langlebigkeit.

Hier erfährst du wie du dein Zuhause im Japandi-Wohnstil einrichten kannst, worauf es bei Möbeln und Wohnaccessoires ankommt und welche Philosophie dahinter steckt.

Filigrane Designer-Möbel treffen auf nordische Gemütlichkeit

Was ist Japandi?

Bei dem Interieur-Trend handelt es sich um die Kombination zweier Wohnstile: Dem Skandinavischen und dem Japanischen Wohnstil. Ersterer zeichnet sich durch seine coole und lässige Zurückhaltung aus. Minimalistisch angehaucht, farblich sehr dezent und alles in einem sehr auf klare Linien und geometrische Formen konzentriert. Kuschelige Wohnaccessoires dürfen dennoch nicht fehlen, damit es schön “hyggelig” wird. Der Japanische Wohnstil setzt ebenfalls auf Wohlfühlen mit warmen oder eher dunkleren Holztönen. Gleichzeitig steht eine strenge Ästhetik immer im Vordergrund. Formen wie Linien oder Kreise werden gerne in die Einrichtung integriert. Mixt man diese beiden Stile entsteht eine ganz neue Ästhetik die es uns angetan hat! Der Japandi Wohnstil eignet sich perfekt für Menschen die fernöstliches Design zu schätzen wissen, aber gleichzeitig modern und wohnlich leben möchten.

Eine zurückhaltende und elegante Ästhetik

Einrichten im Japandi-Wohnstil: So geht’s!

  1. Das Grundgerüst für diesen Wohnstil schaffst du, indem du einen minimalistischen Kern schaffst. Das bedeutet konkret: Trenne dich von ein paar Möbelstücken. Wenige, dafür aber gut ausgesuchte Möbelstücke bestimmen das Bild!
  2. Für das Japan-Feeling: Kaufe Möbelstücke von geringer Höhe. Je näher am Boden, desto besser.
  3. Natürliche Materialien sind das A und O. Kunststoff oder Hochglanz hat hier keinen Platz. Du darfst ruhig mutig mixen: Helles Holz mit dunklem, Rattan mit Stein. Orientiere dich bei der Materialauswahl an das was die Natur hergibt. Auch fernöstliche Accessoires aus Bambus passen perfekt!
  4. Orientiere dich bei der Farbauswahl an möglichst natürlichen Tönen. Die Basis sollte zurückhaltend sein, also beige, grau, oder weiß. Für farbige Akzente kannst du ruhig auf dunklere und kräftigere Töne setzen, wie ein satter Auberginen-Ton oder ein kräftiges Anthrazit.
  5. Schwarze Details, beispielsweise Stuhlbeine oder ein schwarzer Beistelltisch sind ebenfalls immer mit dabei.
  6. Achte auf die perfekte Balance zwischen coolen und strengen Möbeln und weichen, wohnlichen Stücken. Sonst verliert dein Wohnraum zu viel Gemütlichkeit und Wohlfühlatmosphäre.
  7. Für Wohnaccessoires und Deko gilt: Weniger ist mehr! Lieber eine große Vase auf der Kommode als sieben kleine Windlichter. Lieber ein gerahmtes Bild als drei kleinere Bilderrahmen. Wähle deine Dekoartikel immer so dass diese die Essenz des Japandi-Stils widerspiegeln.
  8. Verwende ausschließlich Einrichtungsgegenstände die in ihrer Form schlicht sind. Auslandende Polstersessel mit raffinierter Steppung sind tabu. Eine klare und zurückhaltende Ästhetik ist hier gefragt.
  9. Große, schwere und ausladende Möbelstücke sind tabu. Setze auf filigranes Design, beispielsweise bei Stuhl- oder Tischbeinen. Je zarter, desto besser.
  10. Lege den Fokus auf Unikate oder herausragende Handwerkskunst. Um das umzusetzen könntest du einen Schreiner bitten ein nach deinen Bedürfnissen entworfenes Möbelstück herzustellen. Auch bei Wohnaccessoires wie Geschirr oder Vasen kannst du auf “Handmade” setzen. Rustikal und “Back to Basics” sind Attribute die gut zum Japandi Wohnstil passen.
Eine Wohnwand im Japandi Stil

Jedes einzelne Möbelstück ist ausdrucksstark und ein wahrer Blickfang. Wenige, dafür aber ästhetisch sehr anspruchsvolle Möbel kreieren den einzigartigen Japandi-Look. Eine elegante Zurückhaltung ist gefragt. Gar nicht so einfach, schließlich wollen wir ja nicht, dass ein Raum halb leer wirkt. Doch wenn du die oben aufgeführten Tipps befolgst wirst du am Ende merken, dass es lohnt! Das Weglassen unnötiger Wohnaccessoires und Möbel kann für mehr Ruhe und Ordnung in deinen vier Wänden sorgen.

Japandi im Wohnzimmer – Niedrige Möbelstücke bestimmen das Bild

Die Philosophie dahinter

Der japanische Einrichtungsstil lehnt sich an alte Philosophien, Traditionen und Praktiken an. Du hast bestimmt schon mal etwas von Feng Shui gehört oder vom Zen Buddhismus – Das Wohnen und Einrichten in Japan ist stark von diesen Richtungen beeinflusst, was sich natürlich auch im Japandi Wohnstil widerspiegelt. Konkret bestehen die Einflüsse aus fernöstlichen Traditionen aus folgenden Aspekten:

  • Weg vom Konsum und eher in echte Designer-Stücke investieren. Dahinter steht eine bewusste Ablehnung von Impulskäufen oder dem Nachjagen von schnelllebigen Interior-Trends.
  • Niedrige Möbelstücke lassen dich näher am Boden und somit näher bei der Natur sein. So kannst du dich besser erden und eine friedvolle Balance im Alltag finden.
  • Schlichte Zurückhaltung bei der Einrichtung bringt mehr Ruhe in einen Alltag voller Hektik.

Für den skandinavischen Part: Die einzelnen Designerstücke mit geliebten Erbstücken oder ganz besonderen, persönlichen Lieblingsstücken kombinieren. Das macht den Wohnstil so unglaublich vielseitig, individuell, wahnsinnig stilvoll und doch persönlich!

Ein tiefes Sideboard mit ausgewählten Wohnaccessoires

Japandi Möbel aus unserem Onlineshop

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