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Gemütliches Zuhause: 7 Tipps und No Go’s für deinen Wohlfühlort

Von # jana
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Was macht ein gemütliches Zuhause aus? Wie kann man ohne großen Aufwand und mit einfachen Mitteln für mehr Gemütlichkeit sorgen? Was genau es ist, dass dein Zuhause für dich zum gemütlichsten Ort der Welt macht, kann sehr individuell sein. Die einen brauchen jede Menge Kissen, Decken, Kerzen und Deko. Die anderen finden eine moderne Einrichtung mit wenig Schnickschnack, dafür aber mit einem perfekt abgestimmten Lichtdesign gemütlich. Zu welchem Typ du auch gehören magst, hier findest du unsere 7 besten Tipps für ein gemütliches Zuhause! Am Ende verraten wir dir auch, welche Dinge ein Zuhause ungemütlich machen und du daher unbedingt vermeiden solltest!

Farben, Materialien und Licht: Eine gemütliche Atmosphäre hat viel mit deinem persönlichen Geschmack zu tun

Gemütliches Zuhause einrichten – Unsere Tipps

1. Licht für eine behagliche Atmosphäre

Moderne LED-Birnen mit Dimmer und am besten noch mit breit gefächerter Farbauswahl: Das sollten deine neuen besten Freunde werden. Du kannst jede Lampe damit ausstatten und dein Zuhause somit in ein wahres Wohlfühl-Paradies verwandeln. Anstatt in jedem Raum nur eine einzige Deckenleuchte anzubringen, ist es ratsam, mehrere kleinere Lichtquellen zu installieren. Besonders gemütlich wirkt ein Raum dann, wenn die Leuchtmittel nicht direkt einsehbar sind. Ein schöner Lampenschirm oder eine Lampe aus Bambus kreieren ein herrliches Lichtspiel und zaubern eine gemütliche Atmosphäre.

Ob Kerzenschein und Lichterkette oder moderne Hintergrundbeleuchtung bleibt eine Frage des individuellen Geschmacks

2. Naturmaterialien fühlen

Die Haptik ist für das Wohlfühlen ganz entscheidend. Kaltes Plastik, glatte Folien oder beschichtete Oberflächen fühlen sich kalt und ungemütlich an. Die Holzmaserung eines Teakholztisches dagegen nicht. Baumwolle, Leinen, Schurwolle oder Kaschmir hinterlassen ein angenehmes Gefühl auf der Haut. Hier wollen wir uns ankuscheln und verweilen. Diese Materialien spenden Wärme und Geborgenheit. Das gleiche Prinzip kannst du auch bei deinen Wohnaccessoires anwenden. Handgefertigte Töpferware, Geschirr aus Steingut oder handgeknüpfte Makramee-Accessoires bringen Behaglichkeit in deine Wohnung.

Leinenbettwäsche und eine Strickdecke: Dieses Duo verwandelt jedes Bett in eine gemütliche Wohlfühlzone

3. Die Macht der Farben

Schrille und knallige Farben können sehr anregend wirken. Wer seinen Fokus beim Einrichten auf ein gemütliches Heim legt, sollte solche Signalfarben meiden. Hier greifst du besser zu Naturfarben. Dezente Sand- und Grautöne sorgen für ein behagliches Ambiente. Auch ein tiefes Blau oder ein dunkles Grün wirken sehr entspannend. Die Macht der Farben auf unser Wohlbefinden sollte nicht unterschätzt werden. Besonders dunkle Töne, ob als Wandfarbe oder bei Wahl der Wohnaccessoires kreieren einen geschützten Ort, an dem man sich zurücklehnen und seelenruhig den Feierabend genießen kann.

Dunkle Vorhänge kreieren einen geschützten Rahmen, wie eine gemütliche Höhle

4. Mit allen Sinnen genießen

Gemütlichkeit ist ein empfundener Gemütszustand. Ein Gefühl, dass durch eine bestimmte Atmosphäre ausgelöst wird. Dieses wohltuende Gefühl können wir mithilfe unserer Sinne verstärken. Spüre angenehme Stoffe auf deiner Haut. Rieche dein Lieblingsparfüm, welches du auf ein Sofakissen sprühst oder den frisch gebackenen Apfelkuchen, der schon in der Küche auf dich wartet. Auch das Sehen spielt natürlich eine wichtige Rolle. Ein aufgeräumtes Zuhause mit schummrigem Licht und das Flackern einiger Kerzen machen das Bild perfekt. Zu guter Letzt: Das Hören. Meeresrauschen, Kaminflackern oder doch lieber deine Lieblingsplaylist? Sorge dafür, dass du dein Zuhause mit allen Sinnen genießen kannst – gemütlicher geht es nicht!

5. Gemütliches Zuhause? Nicht ohne diese Must-have’s

Sofakissen, Plaids, dicke Wolldecken, Vorhänge und Teppiche sind unverzichtbare Wohnbegleiter für ein gemütliches Zuhause. Ein Teppich hält nicht nur die Füße schön warm, sondern verbindet auch noch darauf platzierte einzelne Möbelstücke miteinander. So entstehen kleine Wohlfühl-Inseln. Vorhänge rahmen deine Fenster ein und bringen Struktur und Bewegung an die Wände. Fließende Stoffe sorgen auf Anhieb für Gemütlichkeit! Wähle ruhig dunkle Farben für deine Vorhänge. Sind diese am Abend zugezogen, kreieren sie einen herrlich gemütlichen Hintergrund, der sich wie eine Umarmung anfühlt und zum Kuscheln einlädt.

Textilien in allen Farben und Formen sind perfekte Gemütlichkeits-Booster für dein Zuhause!

6. Einzelne Wohlfühlzonen schaffen

Teile große Zimmer in einzelne Bereiche auf. Im Wohnzimmer bietet es sich an, die Sofaecke als einzelne Zone vom Rest des Raumes abzugrenzen. Zum Beispiel mit einem Teppich. Dieser markiert einen neuen Bereich und hält die drumherum platzierten Möbelstücke optisch zusammen. Auch das Streichen der angrenzenden Wand in einer anderen Farbe kann dazu beitragen, verschiedene Zonen voneinander zu trennen, zum Beispiel den Kochbereich vom Essbereich. Die Wand hinter dem Esstisch könnte sich farblich vom Rest der Küche unterscheiden. Auf diese Weise bekommst du kleine Wohlfühlzonen in deiner ganzen Wohnung. Stelle deine Möbel zu einzelnen Gruppen zusammen. Stehen diese relativ dicht beieinander, wirkt sich das positiv auf eine heimelige Atmosphäre aus.

7. Zu viele freie Flächen wirken ungemütlich

Damit wir uns geborgen fühlen, benötigen wir etwas, an dem wir uns erfreuen können. Schweift der Blick durch einen Raum, der sehr minimalistisch eingerichtet ist, dann gibt es kaum etwas, auf das sich unsere Augen fixieren können. Kahle weiße Wände, davor ein weißes Sofa ohne Zierkissen und an einer Wand steht ein modernes weißes Sideboard. Für Puristen ziemlich cool. Doch fehlt auch das Gefühl, dass persönliche oder individuell ausgesuchte Wohnaccessoires bei uns auslösen können. Ein Schnappschuss aus dem letzten Urlaub, eine schöne Kerze oder eine Vase mit einem Strauß deiner Lieblingsblumen sind alles Dekoartikel, die dein Zuhause gemütlich machen. Sie ziehen die Blicke auf sich und spenden Wärme. Damit große Räume wohnlicher und gemütlicher wirken, kannst du diese mit Läufern oder runden Teppichen schmücken. Eine weitere Möglichkeit, um ein zu viel an freier Bodenfläche zu kompensieren? Nicht alle Möbelstücke an die Wand stellen, sondern ruhig im 90° Winkel zur Wand oder auch mal als Raumtrenner mitten in dem Raum stellen.

Nicht alle Möbelstücke starr an die Wand stellen. Zu viel freie Fläche in der Mitte großer Räume wirkt ungemütlich

No Go’s für ein gemütliches Zuahuse

Es gibt sie: Die Gemütlichkeits-Killer, die aus der schönsten Wohnung einen tristen und unbehaglichen Ort machen können. Damit dein Zuhause ein Ort des Wohlfühlens und der Gemütlichkeit wird oder bleibt, solltest du Folgendes vermeiden: kahle Fensterbänke. Auch wenn diese sich so leichter und schneller entstauben lassen, fehlt ihnen doch jeglicher Charme. Ob einzelne Vase mit ein paar Zweigen, ein paar Topfpflanzen oder eine Tischleuchte. Die Möglichkeiten sind endlos. Fensterbänke kannst und solltest du nach Lust und Laune dekorieren. Sie wird der Blick aus dem Fenster gleich viel schöner!

Ein weiteres No Go sind offen herumliegende Kabel. Fernseher, Spielekonsole, Musikanlage, Stehleuchte und vieles mehr können allein in einer Ecke deines Wohnzimmers einen großen Kabelsalat erzeugen. Das sieht nicht schön aus und kann ganz einfach hinter Kabelschienen, einem Möbelstück oder einer großen Topfpflanze versteckt werden. Zu guter Letzt: Unordnung. Gemütlich wird es nur dann, wenn nichts herumliegt und deine innere Ruhe stört. Wie zum Beispiel ein voller Wäschekorb oder das Geschirr der letzten Mahlzeit auf dem Esstisch. Diese Störfaktoren eliminierst du am besten immer sofort. Dann steht einem gemütlichen Zuhause, in dem du dich rundum wohlfühlen kannst, nichts mehr im Wege!

Ein knisterndes Kaminfeuer ist die Krönung für jedes gemütliche Zuhause!

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